Ozonschicht atmet auf
Die weltweiten Schutzanstrengungen zeigen Wirkung: Die Ozonschicht beginnt sich zu erholen. So verringert sich auch das Risiko für Hautkrebs und Umweltschäden durch UV-Strahlen. Allerdings bremst die zunehmende Erderwärmung den Regenerationsprozess ab.
Vor 23 Jahren beschlossen die Vereinten Nationen mit dem Montrealer Protokoll den FCKW-Ausstieg. Seitdem wurde sowohl die Produktion als auch der Verbrauch von ozonschichtschädigenden Stoffen um 97 Prozent reduziert. Wissenschaftliche Studien – unter anderem der ETH Zürich – bestätigen einen Zusammenhang zwischen den internationalen Massnahmen und der positiven Veränderung der Ozonschicht, auch wenn sich diese nur langsam erholt. So wird das Ozonloch über dem Südpol vermutlich erst in 10 bis 15 Jahren kleiner werden.
Generell hat die Senkung der ozonschichtschädlichen Substanzen einen weiteren positiven Effekt: Da diese Stoffe gleichzeitig ein hohes Treibhauspotenzial aufweisen, bewirkt deren Reduktion auch eine deutliche Senkung der weltweiten Treibhausgasemissionen. Einen negativen Einfluss auf die Regeneration hat hingegen die zunehmende Erderwärmung.
Letztlich zeigt der Erfolg der weltweiten Schutzmassnahmen, dass es durchaus möglich ist, globale Umweltprobleme zu lösen – die Staatengemeinschaft muss nur gemeinsam handeln.
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