Auf Gedeih und Verderb
Die Verwendung von Herbiziden (Unkrautvertilgungsmitteln) auf privaten sowie öffentlichen Strassen und Wegen, Plätzen, Terrassen und Dächern ist schon seit mehreren Jahren nicht mehr erlaubt. Trotzdem wird immer noch zu viel Herbizid eingesetzt. Die Ende 2005 abgeschlossene Aktion «Auf Gedeih und Verderb» informierte, wo Unkrautvertilgungsmittel nicht angewendet werden dürfen und was die Alternativen sind.

Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt Bafu lancierte Pusch anfangs 2004 die zweijährige Informationsaktion «Auf Gedeih und Verderb», um einem breiten Publikum die Gefahren von Herbiziden und die Alternativen bekannt zu machen. Gemeinden und lokale Gruppierungen wurden aufgerufen, die Bevölkerung durch verschiedene Aktivitäten über das Herbizid-Verbot und den herbizidfreien Unterhalt zu informieren. Pusch unterstützte die Organisatoren mit verschiedenen Mitteln wie Plakate und Merkblätter.
Die Informationsaktion ist auf grosses Interesse gestossen: Rund 120 Gemeinden haben die Bevölkerung anlässlich von Wildpflanzenmärkten oder Herbizid-Rücknahmetagen über die Herbizidproblematik informiert. Dabei haben sie über 41'000 Merkblätter und über 11'000 Samentüten verteilt
Die Aktion «Auf Gedeih und Verderb» wurde Ende 2005 abgeschlossen. Plakate, Merkblätter und Samentüten sind weiterhin erhältlich.
